Kostenlose Programme für Windows

Mit Gratissoftware wie Virenscannern lässt sich viel Geld sparen

16.01.2010 Rainer Innreiter

Kostenlose Programme sind oft genau so gut wie teure Software. Neben der Office-Alternative OpenOffice gibt es auch Virenscanner oder ein Bildbearbeitungsprogramm gratis.

Was nichts kostet, ist auch nichts wert? Gerade im Softwarebereich straft die Realität das alte Sprichwort Lügen. Zu fast jedem teuren Programm lassen sich zahlreiche kostenlose Alternativen finden. Freilich: Nicht jede davon vermag einen adäquaten Ersatz zu liefern. Deshalb haben wir die beste Software für den Einsatz unter Windows herausgepickt.

Dabei handelt es sich nicht nur um kostenlose Programme, sondern auch um solche, die kompatibel zu Windows 7 sind und in der jeweiligen Gratis-Version umfassend genutzt werden können. Zu sämtlichen nachfolgend angeführten Produkten wird die jeweilige offizielle Website angeführt, damit sie diese rasch und gefahrlos downloaden können.

Gratis Antivirus Programm Avira Antivir

Ohne Virenscanner lauern unzählige Gefahren auf den ungeschützten PC: Viren, Trojaner, Würmer, Rootkits und andere Software, die beträchtliche Schäden anrichten kann. Um es gar nicht erst soweit kommen zu lassen, ist ein Virenscanner unumgänglich. Seit Jahren etabliert ist das gratis Antivirus Programm Avira Antivir. Das nur wenige Megabyte kleine Programm schützt den PC vor vielen tausend potenziellen Schädlingen.

Praktisch: Avira Antivir läuft ständig im Hintergrund und schlägt bei Virenverdacht sofort Alarm. Trotzdem erweist sich das Programm als schonend im Umgang mit den Systemressourcen, wodurch es selbst für ältere Rechner keinen „Bremsklotz“ darstellt. Wichtig ist, das Programm stets auf dem aktuellen Stand der Gefahrenerkennung zu halten. Manuelles Updaten ist nicht nötig: Optional lassen sich die Updates automatisch herunterladen, was ausdrücklich zu empfehlen ist, um einen hervorragenden Schutz gegen Viren, Würmer und anderes elektronisches Ungeziefer zu genießen.

Microsoft-Office-Alternative OpenOffice

Millionen Computeranwender nutzen Microsoft Office, da es überaus einfach zu verwenden ist. Der Nachteil: Eine Vollversion kann mehrere hundert Euro teuer sein. Die kostenlose Alternative zum Marktführer lautet OpenOffice. Dabei handelt es sich um ein so genanntes Open-Source-Projekt, das von ehrenamtlichen Usern entwickelt und ständig verbessert wird. Der Funktionsumfang ist jenem des Softwaregiganten nicht unähnlich.

Zwar ist der Download mit über 150 Megabyte happig, doch er lohnt sich. Die aktuelle Version beinhaltet folgende Programme:

  • „Writer“: Ein Textverarbeitungsprogramm ähnlich „Microsoft Word“, welches unter anderem das Abspeichern von Dokumenten im üblichen „Word“-Format .doc erlaubt.

  • „Calc“: Dahinter verbirgt sich eine komfortable „Excel“-Alternative. Das Erstellen von Formeln, Formatieren von Tabellen oder grafische Auswerten mittels selbsterklärender Diagramme ist mit „Calc“ kein Problem.

  • „Impress“: Einfaches Erstellen von Präsentationen, wie man es von „PowerPoint“ her gewohnt ist. Eine Reihe von Präsentationsvorlagen nimmt sogar die lästige Arbeit des Formatierens ab: Einfach eine Vorlage auswählen, die gewünschten Daten einfügen, fertig!

  • „Draw“: Mit diesem Programm lassen sich Zeichnungen anfertigen. Für rasche Skizzen eignet es sich ebenso, wie für das Erstellen komplexer Pläne.

  • „Base“: Eine Access-Alternative zum Erstellen und Bearbeiten von Datenbanken.

Photoscape - Bildbearbeitungsprogramm gratis

Alle sprechen davon, viele professionelle Anwender verwenden es: Adobes Photoshop, die unangefochtene Nummer eins unter den Bildbearbeitungsprogrammen. Für Hobbyfotografen dürfte diese Software indes eine Spur zu teuer sein: Brandaktuelle Versionen kosten je nach Umfang bis zu rund tausend Euro! Glücklicherweise gibt es auch kostenlose Alternativen, die außerdem rasch zu erlernen sind, wie etwa Photoscape.

Intuitiv finden selbst völlige Laien rasch den nötigen Zugang zum Programm und passen ihre Bilder rasch und effizient den eigenen Wünschen an. Neben Standardfunktionen wie Größenänderungen bietet Photoscape ein probates Mittel gegen den berüchtigten „Rote-Augen-Effekt“, kann GIF-Animationen erstellen oder dank den zahlreichen Filtern Bilder fast beliebig verändern. Auf Wunsch leitet ein Assistent durch das komplexe, aber keineswegs komplizierte Programm.

Kostenlose Systemoptimierung

Zur Optimierung und Beschleunigung des Computers eignet sich Marktführer „TuneUp Utilities 2010“ am besten. Eine kostenlose Alternative bietet „Advanced SystemCare Free“. Diese Gratis-Software analysiert zunächst das System und bietet danach die Möglichkeit, etwaige Schwachstellen oder Fehler zu beseitigen, die Registrierung zu reinigen oder die Geschwindigkeit des Computers zu erhöhen. Wie bei allen Systemoptimierungsprogrammen gilt auch hierbei: Veränderungen am System mit Bedacht wählen!

Vorsicht vor Abofallen!

Abschließend noch ein wichtiger Hinweis: Die verlinkten Seiten führen zu den offiziellen Herstellern der Produkte und werden ausdrücklich für den Download der jeweiligen Produkte empfohlen. Leider existieren viele Websites mit so genannten „Abofallen“: Dabei werden User auf Websites gelockt, die kostenlose Software zum Download anbieten, wobei der Anwender – oft unwissentlich – ein (teures) Abonnement abschließt. Laden Sie Software deshalb, so möglich, nur von offiziellen Herstellerseiten herunter, damit kostenlose Programme auch garantiert kostenlos bleiben.

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